Schneelast bei 8kWp im Berner Oberland, zuverlässig dimensionieren
hat jemand Schneelast bei 8kWp im Berner Oberland, zuverlässig dimensionieren schon real durchgespielt? interessieren mich messwerte.
hat jemand Schneelast bei 8kWp im Berner Oberland, zuverlässig dimensionieren schon real durchgespielt? interessieren mich messwerte.
das hier ist im rahmen der toleranz. aber: schau dir die mpp spannung gegen open-circuit an, das verraet dir mehr als ein bauchgefühl.
Joel hat recht mit den Normen und lokalen Anpassungen. Aber pass auf: bei uns am Albis haben wir letztes Jahr knapp 40 kg/m² Schneelast gemessen, obwohl die Karte nur rund 30 vorgesehen hatte. Da sieht man, wie schnell es gehen kann. Lieber etwas mehr einplanen, als hinterher Ärger zu haben.
Bei uns im BL gehts da ähnlich zu und her. Da kann ich nur sagen: Immer an die SN EN 1991-1-3 halten, also Schneelast nach Zone und Lage checken. Dann noch Puffer für lokale Besonderheiten einbauen, falls die Karte zu grob ist. Bei uns im Jura haben wir schon mal mehr drin als in der Karte.
Joel hat recht mit den Normen, aber wie Peter sagt, gibt es immer Ausnahmen. Bei uns in Visp war es voriges Jahr ähnlich, wir hatten über 30 kg/m² mehr als die Karte vorgesehen hatte.
Daher hab ich bei meiner letzten Anlage extra 20% Puffer eingerechnet, einfach um sicherzugehen. Am Ende zählt, was wirklich runterkommt und nicht das, was auf dem Papier steht.
hoi, kurze frage: hast du den hybrid auch hinter ner zusatzsicherung? bei uns war genau das das thema.
wie Peter Oertli sagt, kann die Karte unterschätzen. ich hab mal bei einem Kunden in Grindelwald gemessen, da lagen fast 50 kg/m² drauf nach nem strengen Winter. meine Faustregel: wenn du auf Nummer sicher gehen willst, nimm die Karte und addiere 20%. dann bist du in den meisten Fällen auf der sicheren Seite.
im Berner Oberland würd ich nicht unter 40 kg/m² planen, auch wenn die Karte weniger anzeigt. besser etwas zu robust als zu schwach.
lass dich nicht stressen. die meisten anlagen laufen jahrelang ohne probleme.
Wie Lisa Bertschi sagt, kommt's auf die Lage und Ausrichtung an. Unser Süd-Dach in Schaffhausen hatte letztes Jahr rund 20 kg/m² Schneelast , das war aber eine Ausnahme.
Normalerweise liegt's bei uns um die 15 kg/m².
Bei euch im Berner Oberland würd' ich trotzdem auf Nummer sicher gehen und etwas höher rechnen.
Wie Peter Nüssli sagt, gab es immer Ausnahmen bei der Schneelast. Bei meiner Anlage in Oberiberg hatten wir damals 40 kg/m² mehr als erwartet. Der EVU war nicht erfreut, aber die Dachkonstruktion hat gehalten.
mach das schon 12 jahre, glaub mir: in 8 von 10 faellen ist es die DC seite.
wie regula imboden in visp gemerkt hat: lokale gegebenheiten spielen eine rolle. die sn 590 142 gibt zwar richtungswerte, aber im berggebiet kann es starke abweichungen geben. ich würde mindestens die letzte schwere schneefallperiode als auslegungsfall nehmen und einen safety factor von 1.3 ansetzen , das hat sich bewährt.
bei fragen zu mechanik oder lastenverteilung: liebe lisa, deine hauskonstruktion ist wichtig. ostdach kann je nach hanglage unterschiedliche neigungen haben und damit andere schneelasten als standard.
wie Peter Oertli und Regula Imboden richtig anmerken, weicht die Praxis oft von der Theorie ab. Bei den aktuellen Projekten setze ich auf NIN EN 1991-1-3 mit einem Sicherheitszuschlag von +20 % auf die kartierte Schneelast , das hat sich bewährt. Letztes Jahr in Muri bei Bern waren es knapp 45 kg/m², obwohl die Karte nur 30 ausweist. Und ja, Lisa Bertschi, beim Ost-Dach lohnt sich der Aufwand immer, selbst wenn das Haus von 1988 ist.
Wie Renata Bossi schon sagt, ist das meistens noch im Toleranzbereich. Bei uns in ZG haben wir auch mal über 30 kg/m² Schneelast gehabt, aber unsere PV-Anlage hat gehalten wie eine Eins. Die statische Berechnung war von einem lokalen Ingenieur, der die regionalen Gegebenheiten kennt, vielleicht hilft das weiter.
wir machen das täglich. falls du im AG bist, ruf mal an, kurz ueberlegen lohnt sich vor dem austausch.
Habe vor zwei Jahren auf meinem Chalet in Verbier eine Anlage gebaut, auch mit Schnee. Mein Installateur hat mir geraten, die Module stabiler zu montieren als nötig. Kostet ein paar Franken mehr, aber seitdem kein Problem. Frag einfach mal bei deinen Leuten nach, die kennen das Terrain am besten.
mein installateur ist mittlerweile in pension. der neue ist anders, weniger persoenlich. aber kompetent.
frag mich grad ob das auch bei uns gehen würde. unser haus ist BJ 1988, ostdach.